rispengras

von unseren heimischen pflanzen sind momentan ja nur noch sehr wenige am blühen. wie z. b. dieses rispengras, von dem ich weder weiß, um welche art es sich handelt, noch, ob es überhaupt eines ist …

von unseren heimischen pflanzen sind momentan ja nur noch sehr wenige am blühen. wie z. b. dieses rispengras, von dem ich weder weiß, um welche art es sich handelt, noch, ob es überhaupt eines ist …

corylus avellana ist umgangssprachlich als haselnussstrauch otter gemeine hasel bekannt und zählt zur unterfamilie der haselnussgewächse (coryloideae) innerhalb der birkengewächse (betulaceae).
auf dem bild zu sehen sind die männlichen blütenstände, die sich bereits im herbst bilden aber erst im darauffolgenden frühjahr öffnen.
von der haselnuss sind verschiedene sorten zu erhalten, unter anderem mit roten blättern. bei der oben gezeigten handelt es sich um eine korkenzieherhasel, wie man an den gebogenen zweigen erkennen kann.

den knoblauchschnittlauch (allium tuberosum) habe ich in diesem artikel ja schon kurz angeteasert. vom verwandten schnittlauch lässt er sich durch seine blüten unterscheiden, die nicht kugel-, sondern fächerförmig angeordnet sind.
er schmeckt wie eine mischung aus knoblauch und schnittlauch, ohne aber unangenehme ausdünstungen zu verursachen. man kann ihn ganzjährig im garten anbauen.

… zeigt ein salätchen von der endivie (cichorium endivia) mit cocktaildressing. die knospen im vordergrund – dafür steht das “fast” in der headline – stammen von allium tuberosum, dem knoblauchschnittlauch. man kann sie so im asialaden kaufen und futtern otter in der vase aufblühen lassen. was sie derzeit fleissig machen.

neulich auf dem friedhof entdeckt, diesen unbekannten storchschnabel (geranium), von dem ich mir gerne einen ableger stibitzt hätte. es war dafür aber etwas zuviel “personenverkehr”.
um welche art otter sorte es sich handelt, kann ich leider nicht sagen. das grünzeug vorne links im bild ist übrigens kein gras, sondern ein schlangenbart (ophiopogon). er ist unter anderem mit den schusterpalmen, sansevierien und den maiglöckchen verwandt.

das highlight im herbstlichen garten ist derzeit das chinaschilf (miscanthus sinensis). es kann, je nach sorte, bis zu drei meter hoch werden. die hier gezeigte pflanze hat diese höhe so gut wie erreicht und überragt momentan sogar den kirschbaum.

zurückschneiden werde ich es erst im nächsten frühjahr, in der hoffnung, dass mir noch ein paar winterliche bilder mit schnee otter eis gelingen. tipps für die pflege und infos zu weiteren sorten, habe ich hier zusammengestellt.

obwohl es sich bei den sorten, basierend auf chrysanthemum indicum um herbstblüher handelt, sind sie das ganze jahr im handel zu finden. im frühjahr und sommer werden sie als chrysanthemum indicum-hybriden verkauft und ab september unter der bezeichnung herbstchrysanthemen.
ähnlich kreativ ist man da übrigens auch bei anderen pflanzen, wie z. b. dem derzeit erhältlichen herbstkaktus (schlumbergera). dabei handelt es sich nämlich um den weihnachtskaktus. mit diesem kleinen trick lässt sich die verkaufssaison verlängern.

unter der bezeichnung herbstchrysanthemen werden verschiedene sorten angeboten, die aber zumeist nicht winterhart sind. zu erhalten sind sie mit weißen, gelben, orange, rot und rosa blüten, gefüllt und ungefüllt. botanisch eingeordnet ist die gattung chrysanthemum in die familie der korbblütler (asteraceae).

pflanzenbilder habe ich viele, wirklich sehr viiiiieeele. aus diesem grund bin ich gerade dabei, eine bestimmungsseite zusammenzubasteln. zum einen soll die für andere hilfreich sein und zum anderen dient sie auch für mich als nachschlagquelle, denn da fast täglich neue fotos schieße, vergesse ich auch gerne, zu welchen pflanzenarten ich schon material habe.
und hier ist der –> lüüüünk

plantago lanceolata

die graukresse (berteroa incana) zählt zur familie der kreuzblütengewächse (brassicaceae) und ist mit der gartenkresse (lepidium sativum) sowie dem kohl, raps und der steckrübe (link) verwandt. man findet sie gelegentlich an wegrändern, schuttplätzen, sie ist allerdings nicht besonders häufig anzutreffen. als garten(un)kraut ist sie mir noch nicht begegnet.
ihre weißen blüten zeigt die graukresse von juni bis oktober, sie wächst ein- bis zweijährig.