Stiefmütterchen

Was die Stiefmütterchen verbrochen haben, dass sie zu den den wohl populärsten Friedhofspflanzen wurden, vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht liegt es daran, dass sie nur 1- bis 2-jährig wachsen und man sie jährlich neu verkaufen kann … ?

Stiefmütterchen

Eigentlich ist mir das auch piepwurstschnurzegal, ich mag so trotzdem otter gerade deshalb. Aus diesem Grund habe ich den beliebten Veilchengewächsen eine eigene Seite gewidmet. Dort finden Sie Tipps für die Pflege und die Vermehrung mit Samen.

Neben den Stiefmütterchen und Hornveilchen, zählen noch weitere spannende Arten zur Gattung Viola. Einige davon stelle ich auf der oben erwähnten Seite ebenfalls vor.

Das hier gezeigte Bild ist übrigens auf dem Mannheimer Hauptfriedhof entstanden. Denn, wo entdeckt man neue Stiefmütterchen-Sorten zuerst … ?

Hyazinthen

Hyazinthen im Glas
Hyazinthen im Glas

Von den Frühblühern, eignen sich die Sorten der Garten-Hyazinthe (Hyacinthus orientalis) am besten für die ganzjähige Kultur als Zimmerpflanze. Wenn es sein muss, blühen sie auch ohne Kältebehandlung. Wie sie gepflegt werden können und Infos zu weiteren Arten, habe ich auf dieser Seite zusammengestellt.

Die Hyazinthen sind übrigens entfernt mit dem Spargel, der Yucca-Palme und den Agaven verwandt.

Lupinus alba

Süßlupine

Es könnte sein, dass sie diese Pflanze schon gegessen haben. Unwissentlich. Denn die Samen der Weißen Süßlupine (Lupinus alba) enthalten viel Eiweiß. Sie werden zu Fleischersatzprodukten verarbeitet, sind aber auch in für die vegane Ernährung geeigneten Eissorten zu finden.

Die oben gezeigte Pflanze blüht übrigens derzeit auf meiner Fensterbank im Schlafzimmer. Im Beet können die Sorten dieser Art bis zu einem Meter hoch werden. Im kleinen Topf hat sie aber nur eine Höhe von 30 Zentimetern erreicht.

Phalaenopsis-Hybride

Phalaenopsis-Hybride

Dass sich die Phalaenopsis-Hybriden zu den mittlerweile beliebtesten Orchideen gemausert haben, betrachte ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Gut finde ich, dass sie robust sind und mit etwas Glück sogar ganzjährig blühen. Dafür haben sie aber andere Sorten und Arten aus den Gärtnereien, Bau- und Gartenmärkten verdrängt.

Derzeit haben es mir übrigens die kleinen Orchideen-Arten angetan. Einige davon sind schon auf meiner neuen Seite zu finden.

Lithops lesliei

Lithops lesliei

Die im deutschen Sprachraum als Lebende Steine bekannten Arten der Gattung Lithops, dürften die bekanntesten Mittagsblumengewächse sein. Sie mussten sich an das Überleben in niederschlags- und nährstoffarmen Regionen anpassen.

Besonders sparsam gegossen werden müssen sie im Frühjahr. Da “häuten” sie sich quasi, denn die neuen Blätter durchbrechen die alten, die nach und nach vertrocknen.

Lebende Steine

Tillandsia usneoides

Tillandsia usneoides

Diese aparte Blüte ist nur ungefähr 5 Millimeter groß. Sie gehört zu einer Pflanze, der man den Trivialnamen Louisianamoos verpasst hat. Dabei handelt es sich um ein von Bäumen herabhängend wachsendes Bromeliengewächs.

Die Triebe von Tillandsia usneoides können über einen Meter lang werden. Sie ist in Mittel- und Südamerika beheimatet und ernährt sich von Luft, Regen und Nebel.

Im Sommer freut sie sich über ein sonniges Plätchen im Garten oder auf dem Balkon. Über Winter hängt sie an meinem Schlafzimmerfenster und wird alle 2 bis 4 Tage besprüht.

Zwiebelblüten

Zwiebelblüten

Wie am Bild oben unschwer zu erkennen ist, die Speisezwiebel (Allium cepa) kann auch schmückend wirken. Dass sie noch nicht als Zierpflanze entdeckt wurde, liegt vermutlich daran, dass sie zweijährig wächst. Im ersten Jahr bildet sie ihre Blätter und die Zwiebel aus, nach dem Überwintern büht sie, um anschließend abzusterben. Zuvor erscheint aber noch ein Tochterzwiebelchen.

Ein paar Infos zum Anbau im Garten oder Topf, sowie zur Schalotte, sind hinter dem Link versteckt.

schwarze königskerze

Verbascum nigrum

über die schwarze königskerze (verbascum nigrum) hätte ich schon viel früher berichten können, denn ich radle fast täglich an ihre vorbei. dumm nur ist, wenn man, wie moi, zum kurzsichtigen teil der bevölkerung zählt. habe das pflänzchen nämlich für einen odermennig gehalten, eine art über die ich an anderen stelle bereits berichtet habe.

sie scheint überhaupt zu den gewächsen zu gehören, mit denen ich nicht kann otter die mit mir nicht können. ich hatte sie nämlich schon 2mal im garten und beide male wurde sie mir von schädlingen dahingerafft, die ihre wurzeln verspeist haben.

wild wachsend findet man das von juni bis september blühende braunwurzgewächse (scrophulariaceae) an bahndämmen, wegrändern sowie auf schuttplätzen in sonniger lage.

ihr blütenstand kann bis zu einem meter hoch werden. die meisten hier im stadtbereich wachsenden exemplare sind aber deutlich kleiner. was wohl daran liegt, dass sie regelmäßig gemäht werden.

schwarze königskerze
schwarze königskerze – so wie die gutste aussieht, wurde sie mehr als einmal niedergetreten.