helleborus niger

die als schnee- otter christrose bekannte helleborus niger zählt zu den wenigen im winter blühenden gartenpflanzen. das bild zeigt den stempel und die pollen.

die als schnee- otter christrose bekannte helleborus niger zählt zu den wenigen im winter blühenden gartenpflanzen. das bild zeigt den stempel und die pollen.

dieses bild zeigt den blütenstempel einer unbekannten hippeastrum zuchtform (cultivars). diese umgangssprachlich als amaryllis bekannten pflanzen sind bei uns sehr beliebt, alldieweil ihre blütezeit im winter liegt und sie somit etwas farbe ins heimische wohnzimmer bringen.
je wärmer diese pflanzen stehen, desto schneller verblühen sie. die blüten dieser zuchtform haben bei temperaturen so um die 16 °c ungefähr fünf tage gehalten.

da bei fast alllen meinen pflanzen die winterblühfaulheit grasiert, gibt es heute ein bild vom mai dieses jahres. es handelt sich dabei um die blüte einer unbekannten glockenblume (campanula). diese beliebten gartenpflanzen zählen zur familie der glockenblumengewächse (campanulaceae) und sind somit entfernt mit der hawaii palme (brighamia insignis) verwandt.
kleinwüchsige glockenblumen werden auch im topf angeboten. für die dauerhafte kultur als zimmerpflanzen eignen sie sich nach meinen erfahrungen aber nicht.

aeschynanthus speciosus ist umgangssprachlich als schamblume bekannt und zählt zu den gesneriengewächsen (gesneriaceae). die beliebte zimmerpflanze ist mit dem usambaraveilchen verwandt.
das bild zeigt die staubblätter und den stempel der blüte.

die samen von camellia kissii (kamelie) sind zwischen einem und zwei zentimetern gross und von einer harten schale umgeben. um ihnen das keimen zu erleichtern, wird die unter leichtem druck angebrochen. dann weicht man sie für ca. 24 stunden in zimmerwarmem wasser ein. da sie es zum keimen warm mögen, platziert man den topf am besten in einem zimmergewächshaus.

als ich loro parque auf teneriffa dieses schöne pflänzchen abgeschossen habe, ging ich eigentlich davon aus, es handle sich um einen perückenstrauch (cotinus coggygria). davon gibt es nämlich eine rotblättrige form, deren blätter denen von euphorbia cotinifolia sehr ähnlich sind.
nun denn, die blüten hätten mich eigentlich stutzig machen sollen, aber vor lauter glotzen und knippsen …

auch wenn es auf den ersten blick nicht so aussieht, bei diesen “knubbels” handelt es sich um (schein)blüten. im durchmesser bringen sie es auf stolze vier bis fünf millimeter. sie stammen von euphorbia fimbriata, einer sukkulente aus der familie der wolfsmilchgewächse.
nachdem sich der winter derzeit mit den ersten nachtfrösten mehr als deutlich ankündigt, hier mal ein kleiner ausblick, auf was wir uns im frühjahr 2010 freuen dürfen.

caltha palustris (sumpfdotterblume)

crocus (krokus)

narcissus (narzisse)

galanthus nivalis (schneeglöckchen)
ich habe, wie in jedem jahr, durch den kauf von blumenzwiebeln, die wirtschaft mal wieder fleissigst angekurbelt. diesmal lag meine schwerpunkt bei den narzissen und hyazinthen. da gibt es nämlich ein paar schickeliche neue sorten …

unbekannte, im herbst blühende sorte einer chrysantheme (chrysanthemum). ob es diese blüten noch gibt, werde ich gleich mal checken, denn wir hatten heute nacht hier des erste minusgrädchen.

wenn man soviel knippst wie moi, dann kann das eine otter andere bildchen schon mal untergehen. so geschehen mit dieser aufnahme, die bereits im mai dieses jahres entstanden ist. sie zeigt eine biene, die sich an der blüte von allium christophii (sternkugellauch) labt.
was den zierlauch betrifft, so halten seine blüten auch in der vase sehr lange. verlieren dabei aber täglich ihre pollen. im garten vermehrt er sich durch selbstaussaat und tochterzwiebeln und kann sich dort innerhalb kürzester zeit ausbreiten. den bienen scheint das jedoch zu gefallen. den schmetterlingen übrigens auch, wie am bild unten unschwer zu erkennen ist.
da die bestäubenden insekten nicht das ganze jahr über genügend nahrung finden und um den entnommenen honig auszugleichen, greifen die imker manchmal auf industriell hergestelltes bienenfutter zurück. das wird in der fachsprache als trachtlückenfütterung bezeichnet.
wer bienen mag, sollte ihnen im garten auch ein paar heimische pflanzenarten anbieten. denn so schön die exoten und zuchtformen auch sein mögen, oft fehlt es maja und kolleginnen an der entsprechenden anatomie, um sich von diesen blüten ernähren zu können.
