ornithogalum sardienii

wie auch ornithogalum dubium, stammt ornithogalum sardienii aus südafrika. er bleibt allerdiedings deutlich kleiner, als sein orange blühender verwandter. sein blütenstand kann bis zu 20 zentimeter hoch werden, die pflanze selbst aber nur ca. 10 zentimeter.

plantago lanceolata (spitzwegerich)

der spitzwegerich (plantago major) ist zwar auch in städten häufig anzutreffen, wird aber aufgrund seiner schlichten eleganz zumeist übersehen. dabei zählt er zu den populären heilpflanzen, der aus ihm hergestellte hustensaft ist sogar im discounter zu erhalten.

er eignet sich aber auch zur verwendung als wildgemüse. dafür nimmt man am besten die jungen und noch weichen blätter.

trollius (trollblume)

von den trollblumen (trollius) sind zumeist hybriden (kreuzungen) im handel zu erhalten. die oft auf der chinesischen trollblume (t. chinensis) basieren.

um welche sorte es sich bei der hier abgebildeten handelt, kann ich leider nicht sagen. infos zur kultur und zu weiteren arten gibt es hier.

ligularia dentata (japanischer goldkolben)

der japanische goldkolben (ligularia dentata) ist als zierpflanze (noch) nicht sonderlich bekannt. er ist auch bei uns winterhart und passt sehr gut in einen bauerngarten. die mit dem huflattich verwandte pflanze blüht von juli bis september und eignet sich für sonnige bis halbschattige standorte. für weitere infos einfach auf das bild klicken.

die blühunfreudige pflanze des monats: lemna minor

wasserlinsen (lemna) gelten zwar als die kleinsten blühfähigen pflanzen, gesehen habe ich das aber noch nicht. auch keine bilder dazu sind im netz nicht zu finden. vielleicht handelt es sich dabei ja nur um ein gerücht? orchideen – wovon es ja nur ein paar tausend arten gibt – sollen ja auch mit einem schnapsglas wasser pro woche gut zurechtkommen. zumindest wenn man den „experten“ in foren und ratgeberportalen glaubt.

das sich die als kleine wasserlinse bekannte lemna minor massenhaft vermehren kann, stimmt allerdiedings. das macht sie aber nur, wenn das wasser genügend nährstoffe enthält. am besten wächst sie in einer richtig dreckigen brühe.

campanula persicifolia (glockenblume)

campanula persicifolia ist umgangssprachlich als pfirsichblättrige glockenblume bekannt. sie ist in der türkei, sibirien und euopa heimisch und auch bei uns wild wachsend zu finden. im handel sind lila und weiß blühende sorten zu erhalten.

camassia leichtlinii (prärielilien)

camassia ist eine gattung aus der familie der spargelgewächse, unterfamilie agavengewächse (agavoideae). die als prärielilien bekannten pflanzen stammen aus nordamerika und sind auch bei uns winterhart, zumindest hier in good old monnem, wo es ja selten mal kälter wird, wie als -20 grad.

camassia leichtlinii ist mit blau-violetten und weißen blüten zu erhalten. infos zur kultur im garten und weitere bilder sind hinter dem link zu finden.

sagittaria montevidensis (pfeilkraut)

sagittaria ist eine gattung aus der familie der froschlöffelgewächse (alismataceae). die als pfeilkräuter bekannten pflanzen wachsen entweder sumpfig bzw. als unterwasserpflanzen. einige arten sind auch bei uns heimisch. bei sagittaria montevidensis handelt es sich jedoch um eine südamerikanerin, die bei uns nicht winterhart ist.

typhonium venosum (eidechsenwurz)

der eidechsenwurz (typhonium venosum) ist im handel unter der bezeichnung wunderblume zu erhalten. aus seiner knolle erscheint im frühjahr zuerst die blüte, die übrigens ein bisserl nach kuhstall. ist sie verblüht, dann bilden sich die blätter. so funktioniert das übrigens auch bei den mitgliedern der verwandten gattung amorphophallus – wenn die knollen eine blühfähige größe erreicht haben.

ipheion uniflorum (frühlingsstern)

der frühlingsstern (ipheion uniflorum) zählt zu den amaryllisgewächsen und ist nahe mit dem lauch (allium) verwandt. er ist auch bei uns winterhart und eignet sich für sonnige bis halbschattige standorte. wenn man den boden gleichmäßig feucht hält, dann ist er immergrün.